Leistungen
Leistungen
Überblick
Leistungsangebot
Kernkompetenzen
Schulungsthemen
In-House-Schulungen
Offene .NET-Seminare
Offene WPS-Seminare
Beratung
Coaching
Support
Softwareentwicklung
Entwickler-Vermittlung
.NET/Visual Studio
TFS/ALM/Scrum
Webprogrammierung
PowerShell
Konditionen
Anfrage/Kontakt
Beratung/Coaching
Beratung/Coaching
Beratungsthemen
Coaching
Unsere Berater
Referenzkunden
Konditionen
Angebotsanfrage
In-House-Schulungen
In-House-Schulungen
Überblick
Themen/Fachgebiete
Schulungskonfigurator
Konzepte
.NET/Visual Studio
C#
VB.NET
ASP.NET
Moderne Webanwendungen
TFS/ALM/Scrum
PowerShell
Konferenzvortraege
Referenzkunden
Unsere Trainer
Konditionen
Angebotsanfrage
Offene Schulungen
Offene Schulungen
Überblick .NET-Seminare
.NET/C#-Basisseminar
WPF (Desktop)
ASP.NET/AJAX (Web)
WCF/WF (SOA)
ADO.NET/EF (Data)
Windows PowerShell
.NET, C#, VB, Visual Studio
.NET, C#, VB, Visual Studio
Startseite
Beratung/Training
Offene .NET-Seminare
Einführung
Lexikon
Artikel
Bücher
Klassenreferenz
Programmiersprachen
Entwicklerwerkzeuge
Softwarekomponenten
World Wide Wings Demo
Codebeispiele
Scripting
ASP.NET
.NET 2.0
.NET 3.0/3.5
.NET 4.0/4.5
Community
Forum
Kommerzielle Leistungen
ASP.NET
ASP.NET
Startseite
Lexikon
Sicherheit
Konfiguration
Global.asax
Tracing
Technische Beiträge
Klassenreferenz
Programmiersprachen
Entwicklerwerkzeuge
Softwarekomponenten
PowerShell
PowerShell
Überblick
Beratung
In-House-Schulungen
Öffentliche Schulungen
Codebeispiele
Commandlet Extensions
Offene PowerShell-Seminare
Inhouse-Seminare
Windows
Windows
Startseite
Windows Runtime (WinRT)
Windows PowerShell
Windows Scripting
Windows-Schulungen
Windows-Lexikon
Windows-Forum
Windows Scripting
Windows Scripting
Startseite
Lexikon
FAQ
Buecher
Architektur
Skriptsprachen
Scripting-Hosts
Scripting-Komponenten
COM/DCOM/COM+
ADSI
WMI
Scripting-Tools
WSH-Editoren
Codebeispiele
ASP.NET
.NET-Scripting
Forum
Links
Kommerzielle Leistungen
Service
Service
Website-FAQ
Anmeldung/Login
Leser-Registrierung
Gast-Registrierung
Nachrichten/RSS
Newsletter
Foren
Weblog
Lexikon
Downloads
Support
Kontakt
Literaturtipps
Publikationen
Publikationen
Redaktionsbüro
Bücher
Fachartikel
Leser-Portal
Autoren gesucht!
Rezensionen
Über uns
Über uns
Holger Schwichtenberg
Team
Referenzkunden
Kundenaussagen
Referenzprojekte
Partner
Site Map
Weitere Websites
Tag Cloud
Impressum
Rechtliches

Erklärung des Begriffs: Component Object Model (COM)
Was ist Component Object Model (COM)?

Zurück zur Stichwortliste



Begriff Component Object Model
Abkürzung COM
Synonyme/Aliase

Erläuterung des Begriffs Component Object Model

Das Component Object Model (COM) ist Microsofts Ansatz für objektorientierte Softwarekomponenten. COM ist das allgemeine Modell für den Aufbau und die Benutzung von Komponenten und der Vorgänger des .NET Frameworks. Das .NET Framework sollte ursprünglich COM 3.0 heißen. Jedoch hat Microsoft sich später für einen anderen Namen entschieden – was auch gerechtfertigt ist, weil das .NET Framework nicht mehr auf COM basiert.

COM wurde eingeführt im Jahre 1993 uter dem Namen "Object Linking und Embedding". Erst 1997 begann Microsoft, den Namen Component Object Model (COM) zu verwenden.


Das .NET Framework verbessert zehn wesentliche Unzulänglichkeiten von COM:
Komplexität

1. Komplexität
Das neue Komponentenmodell ist einfacher und universeller. Es gibt keine verschiedenen Zugänge zu einem Objekt mehr wie in COM (IUnknown und IDispatch), sondern nur noch ein einheitliches Verfahren, das durch die .NET-Laufzeitumgebung für den Entwickler völlig transparent abläuft. Anders als in COM kann jeder .NET-Client jede .NET-Komponente nutzen. Nicht mehr Schnittstellen, sondern Klassen stehen im Mittelpunkt. .NET unterstützt aber ebenso wie COM Klassen mit Mehrfachschnittstellen. .NET-Klassen haben hierarchische Namen. Schnittstellen werden explizit definiert, anstatt abstrakte Klassen als Hilfskonstrukte zu nutzen.
Zudem sind alle .NET-Anwendungen und -Bibliotheken zugleich .NET-Komponenten. Es wird nicht mehr wie in COM zwischen einfachen DLLs/EXEs und Komponenten-DLLs/COM-EXEs unterschieden.

2. Selbstbeschreibung
Im .NET Framework ist es Pflicht, dass alle Komponenten eine Selbstbeschreibung enthalten. Diese Meta-Daten liefern Informationen über die enthaltenen Klassen mit ihren Schnittstellen und über deren Attribute, Methoden und Ereignisse. Die Sprach-Compiler haben dafür zu sorgen, dass diese Meta-Daten erzeugt werden und konsistent zum wirklichen Inhalt der Komponenten sind.

3. Einheitliche Laufzeitumgebung
COM stellt zwar ein Verfahren bereit, wie in unterschiedlichen Sprachen implementierte COM-Komponenten untereinander kommunizieren können, die Erstellung und Nutzung von COM-Komponenten ist jedoch in verschiedenen Sprachen unterschiedlich gelöst gewesen. Um die komplexen COM-Mechanismen für den Programmierer einfacher nutzbar zu machen, enthalten die COM-fähigen Sprachen eine Laufzeitumgebung. Dies waren bisher für Visual Basic die VB-Runtime und für Visual C++ die Active Template Library (ATL). .NET besitzt eine einheitliche Laufzeitumgebung für alle Sprachen, die Common Language Runtime (CLR). Dies ist die Umsetzung eines Features, das Mitte der Neunzigerjahre bereits für das mit Windows 2000 ausgelieferte COM+ angekündigt war. COM+ enthielt jedoch diese Laufzeitumgebung noch nicht.

4. Verbesserte Versionierung
Eine Komponente kann in beliebig vielen Versionen auf einem einzigen System parallel installiert sein. Jede Anwendung kann so konfiguriert werden, dass sie eine bestimmte Version einer Komponente nutzt.

5. Einfachere Installation
Komponenten müssen nicht mehr in der Windows-Registry registriert werden. Um eine Komponente für eine einzelne Anwendung verfügbar zu machen, reicht es, sie auf die Festplatte des Systems zu kopieren (Schlagwort »XCOPY-Deployment«). Lediglich globale Komponenten erfordern eine spezielle Behandlung.

6. Bessere Fernausführung (Remoting)
Die Verteilungsplattform von COM, das Distributed COM (DCOM), war eine proprietäre Entwicklung von Microsoft, die sich im Internet nicht durchsetzen konnte, da DCOM zahlreiche TCP-Ports verwendet, die durch Firewalls geblockt werden. Im .NET Framework erfolgt die Nutzung entfernter Komponenten auf Basis des Simple Object Access Protocols (SOAP).

7. Vererbung
Das .NET-Komponentenmodell unterstützt im Gegensatz zu COM die Vererbung, auch zwischen verschiedenen Sprachen.

8. Plattformunabhängigkeit
.NET-Komponenten sind durch ein Intermediation-Konzept plattformunabhängig. Compiler und Interpreter erzeugen in Zukunft keinen Maschinencode mehr, sondern einen prozessorunabhängigen Zwischencode. Dieser verwendet eine neue Sprache, die so genannte Microsoft Intermediation Language (MSIL). Ein Just-in-Time-Compiler übersetzt diese MSIL zur Laufzeit in Maschinencode. Dabei optimiert der Just-in-Time-Compiler den Maschinencode für die jeweilige Plattform (insbesondere den Prozessortyp).

9. Bessere Garbage Collection
Die fehleranfällige Referenzzählung in COM mit IUnknown::AddRef() und IUnknown::Release() wird in .NET durch einen Garbage Collector ersetzt, der eigenständig in regelmäßigen Zyklen nicht mehr benutzte Objekte aufspürt und den Speicher freigibt. Der Garbage Collector erkennt auch zirkuläre Referenzen.

10. Code Access Security (CAS)
Im .NET Framework kann sehr genau gesteuert werden, auf welche Systemressourcen eine .NET-Anwendung zugreifen kann.

Aktuelle Online-Artikel

Windows Scripting-Architektur

Weitere Ressoucen auf dieser Website

Skriptbibliothek mit über 200 Skripten für den WSH (Codebeispiele)
Marktstudien Softwarekomponenten und Komponentenmodelle
Marktübersicht Windows-Scripting-Komponenten
Newsletter von Dr. Holger Schwichtenberg

Artikel in gedruckten Medien

  • Flexible Weblisten - NetAdvantage 2004 WebGrid
     (DotNetPro - Das .NET-Magazin für Entwickler, 2004)
  • Mit MTS zu COM+: Komponentendienste in NT 4 und Windows 2000
     (iX - Magazin für professionelle Informationstechnik, 2000)
  • COM-Werkzeuge
     (Windows Developer (vormals: dot.NET Magazin), 2000)
  • Component Object Model (Teil 1)
     (Windows Developer (vormals: dot.NET Magazin), 1999)
  • Windows Scripting Lernen, 2. Auflage
     (Windows Scripting Lernen, 2004)
  • Virus in einer Zeile - Script-Viren
     (Admins Favorite, 2004)
  • Spontanes Programmieren: Skripte unter .Net: Dotnet Scripting Host
     (iX Special, 2003)
  • Windows-Systemmanagement per COM-Komponenten: Einführung in die Windows Management Instrumentation
     (BasicPro - Das Fachmagazin für Basic-Profis, 2000)
  • Zusammenspiel: Sprachübergreifende Interoperabilität in .NET
     (iX - Magazin für professionelle Informationstechnik, 2002)
  • Vista: Weniger .NET als erwartet (Neuerungen für Entwickler in Windows Vista)
     (Computerwoche, 2006)
  • Das Component Object Model
     (Praxishandbuch Automatisierte Administration mit Scriptsprachen: Konzepte und Lösungen, 2001)
  • Zusammenspiel - Sprachübergreifende Interoperabilität in .NET
     (iX Special, 2003)
  • COM-Programmierung mit Visual Basic
     (Windows Developer (vormals: dot.NET Magazin), 2000)
  • COM+ Version 1.5
     (Praxishandbuch Windows 2000, 2003)
  • Component Object Model (Teil 2)
     (Windows Developer (vormals: dot.NET Magazin), 2000)
  • Überblick über COM-Komponenten
     (Windows Developer (vormals: dot.NET Magazin), 2000)
  • Spontanes Programmieren: Skripte unter .Net: Dotnet Scripting Host
     (iX - Magazin für professionelle Informationstechnik, 2003)
  • Bausteine: COM als Basis von Windows-Scripts
     (iX - Magazin für professionelle Informationstechnik, 1999)
  • Component Object Model (Teil 3)
     (Windows Developer (vormals: dot.NET Magazin), 2000)
  • Querverweise zu anderen Begriffen im Lexikon

    Simple Object Access Protocol
    Intermediation Language
    Common Language Runtime
    Active Template Library
    Just-in-Time-Compiler
    Code Access Security
    Softwarekomponente
    Komponentenmodell
    Garbage Collector
    Xcopy-Deployment
    .NET-Komponente
    COM-Komponente
    Intermediation
    Versionierung
    Visual C++
    Komponente
    Vererbung
    Ressource
    IUnknown
    Attribut
    Template
    Compiler
    COM+


    Dienstleistungen:

    Beratung/Consulting zu Component Object Model

    Support zu Component Object Model

    Schulungen zu diesem Thema: